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Ratgeber: Gesellschaftliche Wirkung

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Gesellschaftliche Wirkung

Nach dem "Online-Reichweiten-Monitor OMR 2003 I" der Arbeitsgemeinschaft Internet Research (AGIR e.V.) nutzten 2003 46 Prozent aller Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren das Internet. In absoluten Zahlen ausgedrückt waren das 25,1 Millionen. Große Freemailanbieter wie GMX und Web.de haben über 17 Millionen registrierte E-Mailadressen, Hotmail wird wöchentlich 1,18 Millionen mal genutzt. Jeder der 12 Millionen T-Online Kunden verfügt ebenfalls über mindestens eine Adresse. Dies ergibt eine Summe von mehr als 30 Millionen E-Mailadressen, ohne die weiteren Anbieter hinzuzurechnen. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, daß viele Nutzer nicht nur über eine Adresse verfügen. Hinzu kommen eine nicht abschätzbare Anzahl an Netz-Identitäten der deutschen Wirtschaft. Jede dieser Adressen ist ein möglicher Angriffspunkt für Spam.

Entsprechend hoch ist der tägliche Frust nach dem Abrufen der E-Mails.

Auch in der heutigen aufgeklärten Gesellschaft ist der Umgang mit dem Thema Erotik ein großes Problem. Für viele ist es sehr unangenehm, zugeben zu müssen, dass sie auf Spam hereingefallen und dadurch auf erotischen Seiten gelandet sind. Das Anzeigenaufkommen bei strafrechtlich relevanten Internetdelikten ist entsprechend gering. Viele ziehen es vor, zähneknirschend die überhöhte Telefonrechnung zu zahlen. Ähnlich stellt sich der Sachverhalt dar, wenn einem Mitarbeiter einer Firma ein Dialer entsprechende Kosten verursacht und sich dann der Mitarbeiter dafür gegenüber der Firmenleitung rechtfertigen muss. Daher ist es notwendig, dem Betrogenen die Strafanzeige entsprechend zu vereinfachen. [@]

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